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Fake News – Ohne Kenntnis in aller Munde?

Forum Privatheit veröffentlicht Policy Paper über „Fake News“ 

Alle reden über „Fake News“. Ob zur allgemeinen Stimmungsmache, zur Stigmatisierung Einzelner oder als gezieltes Mittel im Wahlkampf: Falsche Informationen, insbesondere solche, die in Social Media Verbreitung finden, beschäftigen derzeit stark die gesellschaftliche und politische Diskussion. Aber was sind eigentlich „Fake News“? Wer erstellt und verbreitet sie? Wie sind sie rechtlich zu beurteilen? Und wie soll die Gesellschaft mit ihnen umgehen?

Diese Fragen beantwortet der Forschungsverbund „Forum Privatheit und selbstbestimmtes Leben in der digitalen Welt“ in seinem neuen Policy Paper „Fake News“. Ziel der Kurzdarstellung ist es, für die Öffentlichkeit die wichtigsten Informationen über „Fake News“ für die Öffentlichkeit zusammenzustellen, „um „Fake News über „Fake News“ zu begegnen“, so Prof. Dr. Alexander Roßnagel, Sprecher des Forums Privatheit. Der Rechtswissenschaftler erläutert, was er damit meint: „Erst zutreffende und relevante Kenntnisse über ‚Fake News‘ bieten die Grundlage, die Destabilisierung der öffentlichen Diskussion durch falsche Nachrichten wirksam zu bekämpfen.“

Unter „Fake News“ sind unzutreffende Meldungen zu verstehen, die in Täuschungsabsicht und mit dem Ziel, die öffentliche Meinungsbildung zu beeinflussen, über das Internet und insbesondere Social Media verbreitet werden. In bestimmten Situationen können sie das Vertrauen in bestimmte Institutionen oder Personen untergraben, Verwirrung stiften, Gruppen und Einzelne einschüchtern und destabilisierend auf die Gesellschaft wirken. Für die meisten Mediennutzer sind „Fake News“ nicht immer und sofort zu erkennen. „Zudem ist eine spätere Korrektur der Information oft nicht erfolgreich. Die falsche Information bleibt im Gedächtnis bestehen und ist nachhaltig besser abrufbar als die korrigierte“, erklärt die Sozialpsychologin Prof. Dr. Nicole Krämer, Mitglied des Forums Privatheit.

Letztlich kann jeder „Fake News“ erzeugen, der auf die öffentliche Diskussion über Themen (z.B. Klimawandel), Gruppen (z.B. Flüchtlinge, Sozialarbeiter) oder Einzelpersonen (Politiker) Einfluss nehmen will. Die Verbreitung erfolgt überwiegend über Social Media und wird oft durch „Social Bots“ – Computerprogramme, die in Social Networks menschliche Nutzer imitieren – erheblich verstärkt und beschleunigt. Zusammen mit dem Hintergrundwissen von Big Data-Analysen können Social Bots „Fake News“ dafür nutzen, einzelne Empfänger individualisiert davon zu überzeugen, einen bestimmten Kandidaten zu wählen, einem bestimmten Unternehmen zu misstrauen oder Aktien zu verkaufen. Die Medienethikerin Dr. Jessica Heesen vom Forum Privatheit weist darauf hin, dass es „kontrollierende und korrigierende Institutionen wie Redaktionen in Social Media nicht gibt“.

Grundrecht der Meinungsfreiheit versus Zensur

Rechtlich sind die Möglichkeiten, gegen „Fake News“ vorzugehen, beschränkt. Betreffen sie allgemeine Themen, fallen auch falsche Behauptungen unter das Grundrecht der Meinungsfreiheit. Rechtlich können Betroffene gegen Falschmeldungen nur dann vorgehen, wenn sie z.B. als üble Nachrede, Kreditgefährdung oder Volksverhetzung anzusehen sind. Die Betreiber von Social Media müssen ihre Plattformen nicht aktiv kontrollieren, sondern erst auf eine Beschwerde hin „Fake News“ entfernen. Da sie dies nicht in ausreichendem Maße tun, geht das Netzwerkdurchsetzungsgesetz grundsätzlich in die richtige Richtung, da es die Sanktionsmöglichkeiten gegenüber Betreibern verschärft. Zu kritisieren ist jedoch, dass es die Entscheidung über rechtswidrige Inhalte praktisch auf die Anbieter verlagert.

„Das Ziel jeder Bekämpfung von ‚Fake News‘ muss es sein, einen fairen, freien und rationalen Austausch und Wettbewerb von Meinungen zu ermöglichen und die Verletzung von Persönlichkeitsrechten zu unterbinden. Dabei ist aber sicherzustellen, dass die Bekämpfung von ‚Fake News‘ nicht ihrerseits Grundrechte einschränkt und die Freiheit der Meinungsäußerung behindert“, so der Soziologe Prof. Dr. Jörn Lamla, Mitglied des Forums Privatheit.

„Auf gesetzliche Maßnahmen sollte dann verzichtet werden, wenn zusätzliche Maßnahmen auf gesellschaftlicher und politischer Ebene zu einer Stärkung der Medienkompetenz und zur Förderung einer reflexions- und lernfähigen öffentlichen Kommunikation führen“. Neben entsprechenden Kompetenzerweiterungen und dialogischen Verfahren ist auch eine technische Unterstützung notwendig, um „Fake News“ und „Social Bots“ leichter zu erkennen. Auch können durch technische Rahmengestaltung und Plattformarchitekturen die Bedingungen für eine intelligente gesellschaftliche und politische Meinungsbildung noch deutlich verbessert werden.

Das Policy Paper „Fake News“ bietet grundlegende Informationen über das Thema zunehmender Falschmeldungen in Social Media und diskutiert verschiedene Maßnahmen, mit ihm in einer freien Gesellschaft umzugehen.

Zum Thema „Fake News“ veranstaltet das Forum Privatheit am 22. Juni 2016 von 17 Uhr bis 22 Uhr im Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin, ein Symposium „Von Profiling bis Fake News“ sowie am 23. Juni 2016 von 13 Uhr bis 16 Uhr einen Praxisworkshop „Fake News“ im Fraunhofer Forum, Anna-Louisa-Karsch-Straße 2, 10178 Berlin. Anmeldungen:  https://www.forum-privatheit.de/forum-privatheit-de/aktuelles/veranstaltungen/veranstaltungen-des-forums/anstehende-Veranstaltungen/symposium-forum-privatheit-2017.php

Im vom BMBF geförderten Forum Privatheit setzen sich Experten aus sieben wissenschaftlichen Institutionen interdisziplinär mit Fragestellungen zum Schutz der Privatheit auseinander. Das Projekt wird vom Fraunhofer ISI koordiniert, Partner sind das Fraunhofer SIT, die Universität Duisburg-Essen, die Universität Kassel, die Eberhard Karls Universität Tübingen, die Ludwig-Maximilians-Universität München sowie das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein.

Sprecher des Forums Privatheit:

Prof. Dr. Alexander Roßnagel
Universität Kassel
Projektgruppe verfassungsverträgliche Technikgestaltung (provet)
Forschungszentrum für interdisziplinäre Technik-Gestaltung (ITeG)
Tel: 0561/804-6544 oder 2874
E-Mail: a.rossnagel@uni-kassel.de

Projektkoordination Forum Privatheit:

Dr. Michael Friedewald
Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI
Competence Center Neue Technologien
Tel.: 0721 6809-146
E-Mail: Michael.Friedewald@isi.fraunhofer.de
twitter:@MFriedewald

Presse und Kommunikation Forum Privatheit:

Barbara Ferrarese, M.A.
Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI
Tel.: 0721 6809-678
E-Mail: presse@forum-privatheit.de

Forum „Privatheit und selbstbestimmtes Leben in der digitalen Welt“

https://www.forum-privatheit.de/forum-privatheit-de/index.php
Twitter: @ForumPrivatheit

Buchkapitel zur Datenschutz-Folgenabschätzung erschienen.

Der digitale Wandel folgt keinen linearen Mustern – er ist dynamisch, komplex und disruptiv. Sich abzeichnende und in Fahrt kommende IT-Trends zu erkennen und sie normativ zu flankieren, ist eine der spannendsten Herausforderungen für Recht und Verwaltung. Mehr denn je hängt der Erfolg innovativer Regulierungsstrategien davon ab, sie mit den technischen Grundlagen der Digitalisierung zu synchronisieren. Das „Speyerer Forum zur digitale Lebenswelt“ versteht sich in diesem Prozess als Ideenwerkstatt und Innovationslabor für den öffentlichen Sektor. Der Tagungsband fasst die Beiträge des fünften Symposiums aus dem Jahre 2016 zusammen: Er enthält Beiträge aus den Bereichen Europäisches Datenschutzrecht, Big Data, E-Government, Smart City, Blockchain und digitale Medienlandschaft. Spannende Einzelthemen zu den „Perspektiven der digitalen Lebenswelt“ bündelt das Buch zu einem farbigen Kaleidoskop der digitalen Zukunft.

Mit Beiträgen von
Philipp Otto, Michael Friedewald, Matthias Bäcker, Stefan Brink, Jörn von Lucke, Peter Jakubowski, Michael Kolain, Robert Piehler, Detlev Rust, Mario Martini


Friedewald, M.; Bieker, F.; Hansen, M. (2017): Datenschutz-Folgenabschätzung: Ein neues Instrument in der Datenschutz-Grundverordnung. In: Hill, H.; Martini, M. et al. (Hrsg.): Perspektiven der digitalen Lebenswelt. Baden-Baden: Nomos (Verwaltungsressourcen und Verwaltungsstrukturen, 32).

CPDP Panel des Forum Privatheit zu „Conversational Agents“

Das Forum Privatheit und selbstbestimmtes Leben in der digitalen Welt hat bei der jährlichen Konferenz „Computer, Privacy and Data Protection“ (CPDP 2017) eine Paneldiskussion zum Thema „CONVERSATIONAL AGENTS: A THREAT TO PRIVACY?“ organisiert.

Vortragende waren Hamza Harkous, École Polytechnique Fédérale de Lausanne (CH), Ewa Luger, Design Informatics Group, University of Edinburgh (UK), Astrid Rosenthal-van der Pütten, University of Duisburg-Essen (DE), Michael Schlüter, GfK (UK), Moderator:  Max Braun, University of Hohenheim (DE)

 

Just published: „Factors influencing citizens’ attitudes towards surveillance oriented security technologies“

Friedewald, Michael, and Marc van Lieshout, „Factors influencing citizens’ attitudes towards surveillance oriented security technologies„, in Constanze Scherz, Tomáš Michalek, Leonhard Hennen, Lenka Hebáková, Julia Hahn, and Stefanie Seitz (eds.), The Next Horizon of Technology Assessment: Proceedings from the PACITA 2015 Conference in Berlin, Technology Centre ASCR, Prague, 2015, pp. 259-264.

Basic Research and Innovative Science for Energy (BRISE)

Background

Since numerous radical technological changes brought about the energy technology revolutions of mid 19th century, technology in energy sector has experienced notable progresses but mainly as incremental improvements of well-established technological paradigms and not as radical changes in the basic schemes followed for the provision of energy services.

Solving short-term energy-related problems by fine-tuning existing technologies is not sufficient and may not work out in the future due to the exponential growth of energy demand. Since a stabilisation of this demand seems to be unrealistic, it is essential to analyse how energy progress could shift from incremental progress toward radical changes. For instance, high potential technologies like carbon-free electricity, bio-fuels or hydrogen/fuel cell might become radical technologies if they receive further developments from basic research discoveries.

The key idea of the project was based on the fact that purely incremental progress will not suffice to provide the knowledge and technologies needed to address the daunting challenges ahead of us in terms of availability and affordability of clean energy. Therefore a combination of breakthroughs in the provision and use of energy, tapping the potential of basic science, multidisciplinary approaches and cross-cutting technologies were required. However, lessons from various attempts made in Europe and outside seem to show that „science mining“ to identify results or discoveries with application potential for energy does not automatically work. The idea was therefore to use a „reverse methodology“ based on the identification of the main bottlenecks for which technologies breakthroughs are needed. For these bottlenecks possible solutions were determined offered by the area of fundamental science and basic research. With respect to the emerging technologies to be identified here we concentrated on nanotechnology, biotechnology and information and communication technology.

Objective

The goal of this study was to support the European Commission in developing a programme of basic research activities that stimulate major breakthroughs within the energy sector (energy primary sources and transformation). The specific objectives of this study  consist of the two following points:

  1. identify the major breakthroughs and potentials in the energy field (excluding nuclear);
  2. determine, through a multidisciplinary approach, what are the basic research needs to stimulate these breakthroughs.

This analysis provided relevant recommendations on basic research potentials that were used for the definition of priorities in energy research.

Method and approach

The work was built on the earlier project „ESTIR Energy Scientific & Technological Indicators and References“. The results of this project were revisited and adapted as an essential basis for the background documentation.

A first step was to extract the main issues with relevance to fundamental and basic research from the ESTIR project on the one hand and possible applicability to energy conversion processes on the on the other hand. In a second step the document (REF) that has been extracted from the results of the ESTIR project was complemented by additional information from other sources and expert views.

Based on this background elaborated in by desk research one workshops was held in order to validate and further develop the initial background document. The final result of the project was an approach to tap the potential of fundamental science for the research and development needs of the energy sector.

Status

Completed project (June 2006 – December 2007)

Client

European Commission, Joint Research Centers, Institute for Prospective Technological Studies (IPTS)

Partners

  • GeorgiaTech, Technology Policy and Assessment Centre (TPAC)
  • BSR Sustainability GmbH

Publication

Official deliverables

  • Ragwitz, Mario, Michael Friedewald, Sibylle Gaisser, Axel Thielmann, Marilyn Brown, Susan Cozzens, and Felipe Andrés Toro, „Basic Research and Innovative Science for Energy“, BRISE Deliverable 5, European Techno-Economic Policy Support Network (ETEPS), Brussels, 2008.

Conference on safeguards in a world of ambient intelligence

EuroVillage Hotel, Brussels, 21-22 March 2006

Announcement

SWAMI (Safeguards in a World of AMbient Intelligence) team is organizing a conference on Safeguards in Ambient Intelligence, to be held in Brussels, 21-22 March 2006. The purpose of this conference is to explore policy options related to safeguards for privacy, security, trust, identity and digital divide.

While AmI enthusiasts foresee a future information society where the emphasis is on greater user-friendliness, more efficient services, user empowerment and support for human interactions, we know well that the adoption rate of ambient intelligence environments will depend on how secure it can be made, how privacy and other rights of individuals can be protected and how individuals can come to trust the intelligent world that surrounds them and through which they move. So policy options need be defined and put in place to facilitate the creation of AmI environments.

The SWAMI project aims to identify and analyse the social, economic, legal, technological and ethical issues related to identity, privacy and security in the forecasted but not yet deployed Ambient Intelligence (AmI) environment. The intention is thus to identify and propose adequate policy measures so as to help enhance the adoption of the technologies by the citizens.

The rate of adoption of AmI by citizens will depend on how secure it can be made, how privacy and other rights of individuals can be protected and how individuals can come to trust the intelligent world that surrounds them and through which they move. That, in a nutshell, is the aim of the conference.

Conference Programme

This programme includes agenda, abstracts of contributions and list of participants

 *** see final version (19/03/2006) ***

SWAMI Work Packages

Work package 1 (WP1) consists of a state of the art review of existing AmI projects, studies, scenarios and roadmaps.

Description

  1. To provide a state-of-the-art overview of the key social, legal, economic, technological and ethical implications with regard to identity, privacy and security of Ambient Intelligence as developed in existing scenario exercises, IST roadmaps and projects.
  2. To convene a workshop with selected AmI experts to validate the review and to identify the main factors for the scenario development.
    SWAMI First Workshop with external exports was held in Brussels, on 1 June 2005:
    See Workshop Background document.
    It is a preliminary analysis of scenarios and visions on AmI and contains also a first analysis of the legal framework related to AmI.
    See Workshop Minutes
    See Workshop Slides:

    1. Introduction to SWAMI and Objectives of Workshop – Michael Friedewald
    2. Review of Scenarios: the Analytical Framework – Elena Vildjiounaite & Petteri Alahuhta
    3. First Analysis of AmI Scenarios – Elena Vildjiounaite & Petteri Alahuhta
    4. Preparing for “dark” scenarios on AmI – Yves Punie & Ioannis Maghiros
    5. First results of the legal analysis – Serge Gutwirth, Wim Schreurs & Michiel Verlinden
    6. Threats in future AmI Applications: First evidence – Michael Friedewald

Deliverable

Work package 2 (WP2) deals with developing „dark“ (adverse) scenarios, the aim of which will be to expose key socio-economic, legal, technological and ethical risks and vulnerabilities related to issues such as identity, privacy and security.

Description

  1. To construct four dark AmI scenarios, i.e., which highlight the risks and vulnerabilities with regard to identity, privacy, security etc, together with a first impact assessment on the social, economic, legal, technological and ethical implications.
  2. To convene an internal consortium meeting for in-depth discussion and elaboration of scenarios.

Here is the scenario deliverable:

Dark scenarios in ambient intelligence: Highlighting risks and vulnerabilities. Deliverable D2, Final version, January 2006

The report contains four scenarios:

  • Dark scenario 1: A typical family in different environments – presents AmI vulnerabilities in the life of a typical family moving through different environments. It introduces dark situations in the smart home, at work and while taking a lunch break in a park.
  • Dark scenario 2: Seniors on a journey – also references a family but focuses more specifically on senior citizens on a bus tour. An exploited vulnerability in the traffic system causes an accident, raising many different problems related to both travel and health AmI systems.
  • Dark scenario 3: Corporate boardroom & court case – takes a different stance, involving a data-aggregating company that becomes victim of theft of the personal data which fuel its core business. Given its dominant position in the market, the company wants to cover this up but will face the courtroom two years later.
  • Dark scenario 4: Risk society – suggests AmI as risk society portrayed from the studios of a morning news programme. It presents an action group against personalised profiling; the digital divide at a global scale and related to environmental concerns; the possible vulnerabilities of AmI traffic systems and crowd management in an AmI environment.

Equally important as the scenario stories is the scenario analysis. The SWAMI scenario analysis contains:

  • A short summary of the major dark situations mentioned in the scenario story;
  • A list of the most important AmI technologies and/or devices used and/or implied in the scenarios.
  • A list of major AmI applications that emerge in each scenario. Applications allow certain things to be done with the technologies and devices;
  • The drivers that have led to the scenarios and/or their (dark) situations.
  • A discussion of the major issues in terms of privacy, security, identity and vulnerabilities raised by the scenario, which are the core concerns of the SWAMI project;
  • The legal aspects implicit in the scenarios;
  • Preliminary conclusions.

The SWAMI scenarios also consist of a “technology check”, i.e. references to RTD projects and publications and a “reality check”, i.e. references to recent news reports. Although the scenarios are to be regarded as fictional, they need to be credible and realistic as to achieve their aim, i.e. highlighting vulnerabilities and weaknesses in order to develop safeguards.

Work package 3 (WP3) develops legal and policy options which could serve as safeguards and privacy-enhancing mechanisms for Ambient Intelligence.

Description

  1. To formulate and consider how and to what extent it is possible or could be possible in the future to overcome the problematic implications of the dark side of AmI, e.g., through the use of various safeguards and privacy enhancing mechanisms (PEMs), the aim of which is to ensure user control and enforceability of policy in an accessible manner and the protection of rights for all citizens in all their roles (private and professional) in the Information Society.
  2. To convene a second workshop of AmI experts in order to have their comments / validation of a range of safeguards and privacy-enhancing mechanisms.

Deliverable

 Threats, Vulnerabilities and Safeguards in Ambient Intelligence. Deliverable D3. July 2006

After the introduction (chapter 1), the report is structured as follows:

  • Chapter 2 gives an overview of the five key areas that have been addressed in our analysis
    of threats and vulnerabilities in a world of ambient intelligence, namely individual privacy,
    identity, trust, security and the risks of digital divides. These sections discuss the main
    goals that safeguards seek to achieve, the challenges that ambient intelligence bears for
    attaining them and the conflict between some goals.
  • Chapter 3 details the threats and vulnerabilities in each of the areas. Taking into account
    the four dark scenarios developed in the second SWAMI report, a small number of generic
    problems are identified that require the formulation of suitable safeguards.
  • Chapter 4 presents and discusses approaches for technical, socio-economic, legal and
    regulatory, and cultural safeguards that are considered in order to address one or more of
    the problems mentioned before.
  • Chapter 5 concludes the report by presenting recommendations for various groups of
    stakeholders, ranging from the European Commission and industry to civil society
    organisations and the individual citizen.

 Work package 4 (WP4) focusses on dissimination of project results, continuously throughout the project. There are two validation and awareness-raising workshops foreseen. A final conference at the end of the project is also planned.

Description

  1. To prepare the final report of the project.
  2. To convene a Final Conference, at which the final report will be presented.
  3. To carry out dissemination activities.

Deliverable

 Final Report . Deliverable D4. August 2006

SWAMI Partners

Short nameInstitution & ContactWebsite & E-mail
ISI (Project Co-ordinator)Fraunhofer Institute Systems and Innovation Research (Germany)

Michael Friedewald
Ralf Lindner
www.isi.fraunhofer.de

m.friedewald@isi.fraunhofer.de
r.lindner@isi.fraunhofer.de
IPTSInstitute for Prospective Technological Studies,
DG-JRC, European Commission (Spain)

Ioannis Maghiros
Yves Punie
Sabine Delaitre
www.jrc.es

ioannis.maghiros@cec.eu.int
yves.punie@cec.eu.int
sabine.delaitre@cec.eu.int
VUB LSTSVrije Universiteit Brussel (Belgium)

Serge Gutwirth
Wim Schreurs
Michiel Verlinden
Anna Moscibroda
www.vub.ac.be/LSTS

serge.gutwirth@vub.ac.be
wim.schreurs@vub.ac.be
michiel.verlinden@vub.ac.be
p.j.a.dehert@law.leidenuniv.nl
VTTTechnical Research Centre of Finland,
VTT Electronics (Finland)

Petteri Alahuhta
Heikki Ailisto
Elena Vildjiounaite
www.vtt.fi

Petteri.Alahuhta@vtt.fi
Heikki.Ailisto@vtt.fi
TrilateralTrilateral Research & Consulting (UK)

David Wright
www.trilateralresearch.com

david.wright@trilateralresearch.com