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Technische und rechtliche Anwendungsmöglichkeiten einer verpflichtenden Kennzeichnung des Leerlaufverbrauchs strombetriebener Haushalts- und Bürogeräte

Aufgabenstellung

In Deutschland entfiel im Jahr 2001 ein Anteil von 18 % des Stromverbrauchs elektrischer Geräte auf Leerlaufverluste. Damit es nicht zu einem weiteren Anstieg dieses unnötigen Stromverbrauchs kommt, sind energiepolitische Maßnahmen erforderlich. Für den Fall, dass bereits laufende Instrumente wie freiwillige Labels oder Vereinbarungen mit den Herstellern nicht genügend greifen, ließ das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit prüfen, unter welchen technischen, rechtlichen und umsetzungsrelevanten Bedingungen eine verpflichtende Kennzeichnung des Leerlaufverbrauchs von Geräten möglich und im Sinne der Zielsetzung einer Senkung des Leerlaufverbrauchs Erfolg versprechend ist. Zunächst wurden dafür die Einsparpotenziale der verschiedenen Gerätearten im Hinblick auf den Energieverbrauch im Leerlaufzustand bis zum Jahr 2015 abgeschätzt. Dabei wurden vorliegende Daten über den Gerätebestand und dessen Strombedarf aktualisiert. Auf dieser Basis wurde eine Auswahl der für eine Kennzeichnung relevanten Gerätekategorien getroffen. Trotz einer Vielzahl von Randbedingungen technischer, rechtlicher und organisatorischer Art, die zu berücksichtigen wären, hat diese Studie gezeigt, dass bei einem Großteil der untersuchten Geräte durch eine einfach zu gestaltende Kennzeichnung der Leerlaufleistung erhebliche Energieeinsparungen erzielt werden könnten.

Auftraggeber

Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit

Partner

  • Technische Universität Dresden
  • Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE), München

Publikationen

  • Schlomann, Barbara, Clemens Cremer, Michael Friedewald, Peter Georgieff, Edelgard Gruber, Roger Corradini, Dietmar Kraus, Ulli Arndt, Wolfgang Mauch, Helmut Schaefer, Martin Schulte, and Rainer Schröder, „Technische und rechtliche Anwendungsmöglichkeiten einer verpflichtenden Kennzeichnung des Leerlaufverbrauchs strombetriebener Haushalts- und Bürogeräte“, Bericht an das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit. Fraunhofer ISI, Karlsruhe, 2005.

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